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Wusstet Ihr schon...

...daß einhändig Tippen ganz schön müßig ist?
Aber so komm ich wenigstens mal wieder zu Bloggen
Seit gestern ist meine rechte Hand vergipst und harrt der Genesung...am Interessantesten sind die Gesichter derer, die von mir hören wollen, wie's zu dem Ding kam.
Die Antwort ist einfach: keine Bruch, keine Sehnenrisse, sondern ne Nagelbettenzündung. Blöde Sache das.
So darf ich jetzt Antibiotika nehmen und hoffen, daß es nicht meinen Nagel und eventuell die Funktion eines Gelenks kostet.



Die letzten Wochen habe ich mich reichlich geärgert, keinen Laptop zu besitzen. Wir waren über Wochen durch Deutschland unterwegs und es hätte garantiert ein paar interessante Einträge hier geben können. So werd ich mal versuchen, zu rekapitulieren.

Man nehme also eine Handvoll Kameras, sechs Bild- und drei Tontechniker, setze sie auf zwei Ü-Wagen, und lasse das Ganze vier Wochen bei mittlerer Streßbelastung gären.
Angesagt war die Übertragung der BBL (BasketballBundesLiga) Playoffs für einen bekannten deutschen Bezahl-TV-Sender und damit großen Gegurke, weil wir im Schnitt alle drei Tage den Standort wechseln mussten.

Hier eine Zusammenfassung der einzelnen Städte nach Größe:



Quakenbrück

Erste Frage bei dem Ortsnamen: "Wo zum Teufel ist DAS denn!?"
Quakenbrück ist ein Kaff (8000 Seelen) zwischen Oldenburg und Bremen. Wie just die Gemeinde zu einer Bundesliga-tauglichen Mannschaft kommt, weiß ich auch nicht.

Hallenfaktor: o
Nichts besonderes...keine schlechte Location, aber auch nichts herausragendes.

Cheerleaderbonus: --
Zusammengewürfelte U16-Veranstaltung, choreorafisch jeder geübten Step-Aerobic-Gruppe unterlegen. Üben, Kinners!

Unterbringung:++
Burghotel Dinklage [klick]. Das Teil rockt. Große, ruhige Zimmer mit Badewanne, Pool, fettes Frühstück, freundliches Personal. Als wir in Quakenbrück waren, brannte die Sonne vom Himmel, und da dann morgens auf der Dachterrasse frühstücken war schwer zu toppen.

Sonstiges:
Wenig... die Gegend ist ein idealer Urlaubsort, wenns mal wirklich ruhig sein soll.



Bamberg

Die Stadt hab ich glaube ich in den vier Wochen fünfmal gesehen...

Hallenfaktor: o
Schei*e lautes Ding... ein Kollege hat mal Peaks von 145dB gemessen. Dafür sind die Arbeitswege kurz.

Cheerleaderbonus: -
Große, optisch durchwachsene Truppe, rangiert im Schnitt auch wie Quakenbrück U18, wenn auch nicht so krass. N bissel mehr Synchronität wär nicht übel...

Unterbringung: + / o

  • Bamberger Hof [klick]. Etwas auf alt getrimmt, mit guten Frühstücksbuffet und Lage in der Altstadt Nähe Fußgängerzone. Ganz praktisch, wenn man nachts noch was essen/trinken gehen will.

  • Berliner Ring Hotel Garni [klick]. Solide, klein, nicht besonders...nuja.


Sonstiges:
Die Bamberger Altstadt ist schick, zieht aber leider auch einiges an Touris. Ausserdem wäre da noch ein leckeres, ungefiltertes Kellerbier zu empfehlen. Achja, und vermeidet einen Besuch im dort gelegenen Irish Pub



Oldenburg

Die zweite norddeutsche Stadt in der Runde. Ich hätte allerdings nicht gedacht, daß Oldenburg mit allen Gemeinden in der Tat 200.000 Einwohner hat oO ... Respekt.

Hallenfaktor: +
Moderner, angenehmer, und durchdachter Neubau.

Cheerleaderbonus: o
Selten so viele Jungs in ner Cheergruppe gesehen... dafür haben die ganz brauchbare Hebe/Wurfkombis drauf. Für irgendwas müssen die zusätzlichen Muskeln ja gut sein

Unterbringung: o
Hotel Wieting[klick]. Solides Haus mit nettem Personal...trotzdem nichts Berühmtes

Sonstiges:
Hm, da gibts mal wenig zu erzählen, weil die Zeit knapp war... außer, daß man die Distanz Oldenburg-Berlin sehr schnell falsch einschätzen kann )



Köln

Naja, Kölle eben

Hallenfaktor: +
Auch so ne elend laute Halle. Kurze Wege, einfaches Arbeiten... aber wieso spielt eine Bundesliga-Mannschaft seit über einer Saison in einem Zirkuszeltartigem Provisorium?!?

Cheerleaderbonus: +
Ansehnlich, auch wenns noch immer leicht wie ne Aerobic-Fitnessgruppe wirkt. Und was macht der kräftige Asiate (Koreaner?) zwischen den ganzen Hühnern?

Unterbringung: + / +

  • Hotel Mercure Junkersdorf [klick]. Gut erreichbares Hotel, netter Service, brauchbares Frühstück...joah.

  • Holiday Inn Am Stadtwald [klick]. Sehr angenehmes Hotel mit ner guten Hotelbar und einem sehr schönen, wintergartenartigen Frühstücksraum, aus dem man morgens den Joggern zukucken kann .


Sonstiges
In Köln kannst du nachts bei nem Bier mit nem Kollegen diskutierend an der Straße stehen und hast ohne Probleme nach anderthalb Stunden drei neue Gesprächspartner, die grade spazieren oder mit dem Hund draußen waren... nicht schlecht )



Berlin

Berlin...ein ewiges Gegurke...dafür hat man selten Sorgen, wie und wo man seine Freizeit rumbringt.

Hallenfaktor:+
Moderne, große und schicke Halle... aber leider ewige Kabel- und Fußwege. Die Max-Schmeling ist größtenteils unterirdisch.

Cheerleaderbonus: ++
Die besten Cheers der Liga, sowohl choreografisch als auch optisch gutes Entertainment

Unterbringung: o / + / ++

  • Tulip Inn [klick]. Brauchbares Zimmer, Frühstück ging, und die S-Bahn im Zimmer...dafür lags recht dicht am Kneipen- und Studiviertel von Friedrichshain *g*

  • Holiday Inn Berlin City Center East Prenzlauer Allee [klick]. Schönes Hotel mit angenehmen Zimmern und gutem Frühstück.

  • Park Inn Berlin Alexanderplatz [klick]. Das Teil rockt fast mehr als das o.g. Burghotel, wäre es nicht so groß! Superstylishe Zimmer, eine fette Dusche mit so nem ca. 25cm durchmessenden Deckenbrausenkopf, gutes Frühstück, und das alles mitten in der City.


Sonstiges
Wir hatten mit den Berliner Terminen meist das Glück, gutes Wetter zu haben. Friedrichshain-Prenzlauer Berg zu Fuß ist ganz schick zu laufen, besonders mit nem Schlenker übern Alex.
Tipp: Seht zu, daß eure Hotels NICHT in der Nähe der Berliner S-Bahnstrecken liegen...



So, und nachdem ich euch nu zugetextet hab, werde ich mal versuchen, das ganze Blog hier in meine Website einzubinden... irgendwie muss man ja die arbeitsfreie Zeit totschlagen, wenn man bei dem Wetter noch nicht mal ins Schwimmbad darf.

9.6.06 13:28


FLASHing...

Tjo, hier der neuste Sproß meiner Flash-(un)Fähigkeiten: KLICK
Irgendwie bin ich damit noch nicht zufrieden. Etwas mehr Zentrierung im Browser für die Optik wäre gut, bei großen Screens gibts große weiße Flächen, für mir noch nichts konstruktives einfällt und eine Scrollbar scheint buggy... aber soweit so gut. Wenn ihr übrigens Lust, intensiver zu schauen habt, laßt mir ein Feedback hier oder schickt es per mail. Konstruktive Kritik und Bug-Reports sind immer willkommen.

To do:
  • eine Preloader-Animation, damit der erste Seitenaufbau nicht mehr so arg sichtbar ist - besonders wichtig, wenn das gute Stück noch ein paar kb größer wird

  • eine zusätzliche Animation bei Betätigen des "Zurück zur Auswahl"-Buttons

  • Zwischenseiten an bestimmten Stellen der Submenus

  • das Einbinden des Scrollwheels (ist nicht so einfach, wie ich gehofft habe... das Scrollbar-Script muss dafür neu geschrieben werden)

  • und last but not least: Scriptcleaning (zum Glück könnt ihr das nicht sehen *uff*)


Das restliche Leben brachte neulich wieder die Erkenntnis, daß Kirchen ob ihrer Heizbarkeit im Winter auch für einen Gospelchor eindeutig die falschen Locations sind. Immerhin - man konnte noch nicht den Atem der Sänger sehen.

Ansonsten ist eindeutig Tee- und Lebkuchenzeit... so läßt sich die Zeit vor dem Monitor gut verbringen, während man durch die großen Studioscheiben das kalte, graue Treiben draußen beobachtet.

Musik des Tages: Jethro Tull
30.11.05 17:49


Frische Hardware

Heute kam die Post mal mit etwas interessanterem als dem üblichen Rechnugszeug - nämlich mit einem netten Paket von einem großen internationalen Multimedia-Versandhandel. Darin fand sich die Ergänzung zum dem, was ich vor zwei Tagen in unserem nächsten MediaMarkt erstanden hatte. Prompt ausgepackt und installiert präsentiert sich das [Microsoft Natural Ergonomic Keyboard 4000] angenehm gestaltet neben der nagelneuen [Razer Copperhead|. Beide Geräte wollte ich mir schon seit einigen Wochen zulegen, kam aber erst diese Woche wirklich dazu. Da es endlich geklappt hat, hier meine Eindrücke von den guten Stücken:

Razer Copperhead
Die Maus an sich kommt in einem typischen Verkaufsblister, der um einiges mehr Platz einnimmt, als je für die enthaltene Maus und Manual nötig wäre, aber das kennen die meisten von uns denke ich schon. Nach Verbinden mittels USB-Steckers und Installation der mitgelieferten Basistreiber leuchten auch die Glowpipes in dem erwarteten, kräftigen Blau. Ein kleines Gimmick ist die Beleuchtung des Logos am Mausrücken. Es pulsiert im 5sec.-Takt. Die Maus lässt sich per übersichtlicher Software leicht konfigurieren, wobei die Maustastenzuordnungen in einem "Synapse" genannten Speicher auf der Maus hinterlegt werden und auch nach dem Einstecken in einen Fremd-PC nutzbar sind - und zwar ohne einen Treiber, sondern mittels Knopf an der Mausunterseite. Das Gewicht der Copperhead liegt im selben Bereich wie das ihres Vorgängers, der Diamondback, und die Teflonfüße lassen sie locker über die eXactMat gleiten. Fast alle Knöpfe und das Mausrad sind gut zu erreichen und mit angenehmen Druckpunkt versehen, nur die rechten Seitentasten machen mir etwas Sorgen, da die tiefe Lage bei Bedienung mit dem kleinen Finger zu einigem Gesuche und Gewürge führt. Im Ansprechverhalten ist die Copperhead nicht zu toppen - 2000 dpi und 1000MHz "UltraPolling" Übertragungsrate machen einen sehr guten Job (wobei ich allerdings denke, daß die Logitech G5 da auch nicht schlechter sein dürfte - aber eben auch nicht besser). Alles in allem ist die Maus ihre ~ 69€ definitiv wert, wenn man nach maximal möglicher Performance sucht. Im übrigen will Razer im Laufe des Jahres noch ein Razer ProTools-Kit launchen, daß ein Gewichts- und Optiktuning der Maus ermöglichen soll, was allerdings die Garantie erlöschen lässt.

Microsoft Natural Ergonomic Keyboard 4000
Die Post brachte mir ein tastaturtypisches, quaderförmiges Paket, aus dem beim Öffnen eine Tastatur, eine CD, eine Manual und einige Werbeschreiben des Versenders erschienen. Der optische Eindruck ist besser als jede MS-Tastatur, die ich vorher besaß oder gesehen habe (zugegebenermaßen mit einer der Kaufgründe) und muss sich auch nicht hinter meinem doch alten Logitech Cordless Desktop Optical verstecken. Schwarz mit dunklen grausilbernen Rändern und silberenen Sondertasten. Sehr schick. Auch der ergonomische Schwung der Tastatur unterstreicht die Eleganz. Nun ist eine Tastatur aber als Designobjekt eher sekundär, also Software aufgesetzt und eingesteckt (per USB - andere Möglichkeiten gibt es bei dieser Tastatur nicht mehr). Die Software fand auch prompt meine Logitech-iTouch-Treiber und zwang mich zur Deinstallation, um Konflikte zu vermeiden. Aus Sicherheitsaspekten nicht schlecht, aber vielleicht etwas radikal in den Augen mancher. Im Übrigen muss laut einem Sticker in der Box die Software installiert sein, bevor die Tastatur eingesteckt wird. Vermutlich, um die typischen "unbekannte Hardware gefunden"-Dialoge zu unterdrücken. Außerdem ist sie für die Programmierung der Sondertasten (siehe Produktseite) essentiell, was sehr einfach funktioniert, jedoch in manchen Menüpunkten doch, wie zu erwarten, stark MS-fixiert ist. Die Tasten an sich finden sich etwas ausserhalb Reichweite normal positionierter Finger, was einer unbeabsichtigte Bedienung vorbeugt. Die eigentlichen Tasten haben einen guten Anschlag, reagieren präzise und sind leisegängig, nur die space-Taste klappert etwas. Dem Nummernblock wurde eine Sonderreihe mit Klammern und einem zusätzlichen Backspace spendiert - für Tabellenkalulationen etwas wirklich angenehmes. Alle anderen Tasten haben Standardanordnung und -größe (zum Glück - für mich sind diese neuen deformierten ins/del/home/end/pgup/pgdown-Blöcke ein Grauen) wobei allerdings die Funktionstasten nur zwischen F5 und F6 geteilt sind, was mit dem Ergo-Layout der Tastatur zusammenhängt. Das Oberflächenlayout ist insofern neu, als daß es nicht nur einen horizontalen Schwung beinhaltet, sondern auch einen leicht kuhlenförmigen Tastenbereich links und rechts. Es ist ein wenig so, als würde man in eine Mulde hineintippen, was eine Anpassung an die unterschiedlichen Fingerlängen an der Hand darstellt. Das Resultat ist ein sehr angenehmes lockeres Tippgefühl, wenn man sich nach einigen Stunden daran gewöhnt hat. Die Ergonomie lässt sich noch weiter anpassen, indem man die Tastatur über Füße hinten aufstellt (was bei mir zu einem echt unangenehmen Gefühl führte), oder die Vorderseite mittels eines Keils anhebt (irresm superentspanntes Tippgefühl - die Handballen liegen auf, während die Finger fast etwas über der Tastaur "hängen" ), was der Tastatur allerdings einen sehr unkonventionellen Look verleiht und die Tastenablesbarkeit auf annähernd Null reduziert - also etwas für geübte Blindtipper oder solche, die's werden wollen.

28.10.05 09:55


Ich glaube, ich muss sparen...

... und zwar seitdem ich seit gestern in den Kopf gesetzt habe, daß mein nächstes Heim ein Eigenheim mit Freigehege wird. Die Idee, daß der nächste Umzug in ein eigenes Haus führt, besteht schon lange, und ich arbeite weiter darauf zu, nur das Gehege ist neu. Wofür? Schaut mal [hier] oder [hier]. Ich hätte nie gedacht, daß ich mich dermaßen für so etwas begeistern würde, aber das ist SO dicht an meinem Idealbild... den Schritt MUSS ich einfach machen. Auch und gerade da die beiden meiner Kleinen nicht ewig leben (was an sich schade ist).

26.10.05 20:29


Walter Moers

Nein, ich fange jetzt nicht an, vom "Kleinen Arschloch" zu reden - das kennt hier vermutlich schon jeder. Meine Freundin hat mich an einen ganz anderen Aspekt von W.M. herangebracht, als man ihn in beißender, satirischer Comic-Form von eben dem "Kleinen Arschloch" und "Adolf" kennt, und das ist der der Literatur. Literatur von Walter Moers würde ich an sich jedem ans Herz legen, der Phantasie, Abenteuer und eine Prise Wortwitz mag. Die meisten kennen Käpt'n Blaubär aus dem TV und ich denke, wem die zusammengesponnenen Geschichten dort gefallen, dem gefällt auch das Buch dazu. "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" verfolgt den Protagonisten und Anti-Helden in Ego-Perspektive durch die typischen Seemannsgarn-Geschichten in deutlich komplexerer Form als es die kurzen Filme im Fernsehen zulassen. Ein zweiter Band aus der phantasievollen Welt "Zamonien" greift zwei schon im ersten Teil auftauchende Personen auf und verfolgt diese durch einen Teil ihres Lebens. "Rumo und die Wunder im Dunkeln" greift hierbei im Gegensatz zu "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" in die erzählerische Kiste typischer Heldengeschichten und ist nicht minder interessant als der erste Teil, betrachtet die Welt aber aus einem anderen Aspekt. Ich für meinen Teil habe beide Bücher "verschlungen" und würde jedem raten, sie zumindest anzulesen. Aber vorsicht... manchmal wird, wie wir wissen, schnell aus einem Kapitel das halbe Buch.

26.10.05 20:08


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